
Schön warm fliesst der Tee in meinen Körper. Das tut gut, mal für sich zu sein und einfach an schöne Dinge zu denken. Ich gehe zum Fenster. Es ist einfach wunderschön, wie die Blätter herumfliegen oder noch an den Bäumen baumeln.
Es klingelt. Ob das Mama und Papa sind? Ich sehe sie nicht oft. Sie sind immer am Arbeiten. Ich öffne die Tür, doch es ist nur die Post: ein Brief für meine Schwester. Ich gebe ihn ihr und gehe spazieren.
Die schöne, kühle Luft wirbelt um meine Nase. Es fühlt sich so an, als würde der Wind mich stossen. Mir kommt ein Blatt entgegen. Ich fange es mit der Hand auf.
Kurze Zeit später komme ich zum Markt und ich treffe meine beste Freundin. Ich bin überglücklich, sie zu sehen. Sie weiss wegen der Sache mit meinen Eltern. Wir wollen aber lieber zusammen eine heisse Schokolade trinken. So lecker und so warm.
Wir machen einen Stadtbummel. Wir gehen durch den Park. Ich sehe einen Blätterhaufen und schubse meine Freundin rein. Doch was ich zunächst nicht bemerkt habe: Es sind Blätter auf einem Teich. Sie friert am ganzen Leib, als sie auftaucht.
Zum Glück kann sie kurz darauf wieder darüber lachen und wir gehen zu mir nach Hause. Sie bekommt einen Tee. Wir sehen uns an und denken: Die schönste Zeit ist doch der Herbst.
Als meine Eltern nach Hause kommen, sagen sie, dass es ihnen leid tut. Sie hätten ab sofort mehr Zeit für mich.
Jana, 5. Klasse