Klassenlager der 6. Klasse Muñoz

Wir wollten unbedingt nochmals ins Klassenlager. Also mussten wir zuerst Geld verdienen, um ein zweites Mal gehen zu können. Dafür organisierten wir verschiedene Aktivitäten, wie zum Beispiel einen Sponsorenlauf, einen Waffelstand - und im TTG haben wir fleissig gehäkelt und gebastelt für den Dorfmarkt in Schleinikon. Dank der fleissigen Arbeit und grosszügigen Sponsoren haben wir das nötige Geld zusammengebracht.

Anfang September war es dann so weit, und wir konnten tatsächlich ins Klassenlager fahren. Der Zug fuhr Richtung Oerlikon. Von dort aus ging es weiter zur Komturei im Tobel. Nachdem wir unsere Zirkuswagen einrichten konnten, bauten wir zusammen ein Zelt auf, unter dem wir kochen konnten. Zum Znacht gab es Linsendal, was allerdings den meisten nicht schmeckte. Nach dem Abendessen machten wir noch einen Nachtspaziergang mit Fackeln.

Am zweiten Tag brachen wir zu einer Flusswanderung auf. An deren Ende assen wir Quietsch-Käse - er war abscheulich salzig und quietschig. Dann wanderten wir zurück zu unserem Lagerplatz. Am Abend konnten wir selbstgemachte Pizza essen. Leider war unsere verbrannt. Am Abend spielten wir Spiele. Zum Dessert gab es geschmolzene Schokolade. Sie war sehr süss.

Am Mittwochmorgen klingelte die Glocke bereits um 6 Uhr. Wir wanderten nach dem Frühstück direkt los. Unser Ziel war nämlich vier Stunden entfernt. Zwei Hunde begleiteten uns. Einer hiess Rooney, der andere Yuki. Nach zwei Stunden kamen wir im Wald an. Dort gab es Znüni. Danach wanderten wir noch 15 Minuten zum Bahnhof. Dort spendierte uns Frau Muñoz ein Glacé. Schliesslich mussten wir noch 20 Minuten bis zum Ziel laufen. Unser Ziel war nämlich eine Höhle.

Als wir ankamen, erkundeten wir ein wenig die Landschaft. Zum Abendessen gab es Spaghetti mit Tomatensauce und Pesto. Nach dem Dinner spielten wir noch Werwölflen, und dann gingen wir in die Höhle. Frau Muñoz las uns noch ein bisschen aus dem Buch «Herr der Diebe» vor, bis wir langsam einschliefen. Ein helles Licht weckte uns aus dem Schlaf. Wir zogen uns um und setzten uns an den Frühstückstisch. Nach dem Frühstück gingen wir zu einer Kletterwand. Es gab drei Schwierigkeitsstufen: einfach, mittel und schwer. Unsere Klasse teilte sich in zwei Gruppen auf. Die eine Gruppe kletterte, die andere konnte etwas Anderes machen. Danach packten wir unsere Sachen und liefen zum Bahnhof. Als wir wieder im Lager ankamen, haben wir Langos zubereitet. Nach dem Abendessen gab es noch ein Dessert. Es war Schokopudding. Nach dem Abendessen gingen wir ins Bett.

Heute war der letzte Tag in unserem Klassenlager. Wir bildeten Gruppen, also Putzgruppen und Aufräumgruppen. Schliesslich machten wir uns auf den Weg zum Bahnhof. Nach 50 Minuten waren wir endlich am Schöfflisdorfer Bahnhof angekommen.

Tuana, Nelly, Manuel, Levin