
Sozialtraining ist im Rahmen des Lehrplans 21 verankert und bietet zahlreiche Vorteile für die ganzheitliche Entwicklung der Kinder.
Warum Sozialtraining?
Sozialtraining ist ein wesentlicher Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit und fördert die sozialen Kompetenzen der Schüler:innen. Es hilft ihnen, Fähigkeiten wie Empathie, Konfliktlösung und Teamarbeit zu entwickeln, die für ein harmonisches Zusammenleben in der Gesellschaft unerlässlich sind. Der Lehrplan 21 legt grossen Wert auf die Entwicklung überfachlicher Kompetenzen, zu denen auch soziale und personale Kompetenzen gehören. Sozialtraining wird sowohl durch die Lehrpersonen selbst, durch diverse Unterrichtsmaterialen, durch die Schulsozialarbeit und partiell auch durch Drittanbieter unterrichtet und unterstützt diese Zielsetzung und trägt zur sozialen Integration und zum Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Schulklasse bei.
Gesetzliche und soziale Notwendigkeit
Bedeutung im Kontext des Lehrplans 21
Langfristige Auswirkungen auf das Lernverhalten und die Entwicklung
Fachliche Grundlagen
Die gesetzliche Grundlage für Sozialtraining in der Schweiz, speziell im Kanton Zürich, findet sich im Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG) des Kantons Zürich. Dieses Gesetz wurde am 14. März 2011 verabschiedet und bildet die Basis für die Schulsozialarbeit im Kanton. Das KJHG hebt hervor, dass die Förderung sozialer Kompetenzen eine zentrale Aufgabe der Schule ist. Es betont die Bedeutung von Massnahmen wie Sozialtraining, um die soziale Integration und das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Schulklasse zu stärken.
Für detaillierte Informationen können Sie das Fachkonzept zur Schulsozialarbeit im Kanton Zürich einsehen, das die gesetzlichen Grundlagen und die Zielsetzungen der Schulsozialarbeit ausführlich beschreibt.
Fazit
Die Integration von Sozialtraining in unserer Schule und/oder durch die Schulsozialarbeit ist von grosser Bedeutung. Sie trägt wesentlich zur ganzheitlichen Entwicklung der Schülerinnen und Schüler bei und hat langfristig positive Auswirkungen auf ihr Lernverhalten und ihre soziale Kompetenz. Wir sind überzeugt, dass diese Massnahmen einen Mehrwert für die schulische und persönliche Entwicklung Ihrer Kinder darstellen.
Raphael Jampen, Schulsozialarbeiter Rietli / Schleinikon