Lager der Klasse 2.3: Sportcamp Melchtal in Obwalden (03.09.-07.09.)

Das Lager 

Das Sportcamp, in dem wir waren, befand sich im Melchtal im Kanton Obwalden. Das Melchtal liegt auf  890 m Höhe. Das Dorf wird durch eine Schlucht abgeschlossen.

Ziel des Klassenlagers war es, das Sozialverhalten zu verbessern und natürlich auch, weil es ein Sportlager war, sportliche Tätigkeiten zu betreiben.

 

Highlights aus dem Programm

 

Montag: Wanderung auf das Balmeregghorn

Um 10:00 Uhr liefen wir alle zusammen zur Melchsee-Frutt Gondel und warteten bis wir von Frau Streicher und Herr Weibel die Tickets bekamen, dann ging es auch schon los. Wir stiegen in die Gondel ein und sie bewegte sich langsam vorwärts Richtung Endstation, die Fahrt ging ungefähr 10 Minuten. Als wir alle ausgestiegen sind, liefen wir zusammen um den Melchsee herum. Es war wunderschön. Da die Sonne schien, konnten wir die Aussicht geniessen. Als wir den See umkreist hatten, sassen wir an den Melchsee und assen einen kleinen Snack, weil wir wussten, dass die Wanderung erst jetzt richtig losging. 

Nach der kleinen Pause ging es weiter auf das Balmeregghorn.   Als wir ihn von unten betrachteten, konnten wir uns überhaupt nicht vorstellen, den Berg hinaufzuwandern. Als wir ein paar Meter gegangen waren merkten wir schnell, dass diese Beklimmung kein Kinderspiel war. In einzelnen Gruppen keuchten wir den Berg hinauf, zu vorderst waren Herr Weibel und ein paar Jungs und nach und nach kamen die anderen hinterher. Als man die ersten von unten ganz auf dem Gipfel sah, gaben sich alle nochmal ein bisschen mehr Mühe, da jeder nur noch auf den Gipfel wollte und die Aussicht über das Panorama und die Landschaft geniessen wollte. Und schon bald nach grosser Anstrengung und ein paar vergangenen Minuten standen beziehungsweise sassen wir alle zusammen und tranken aus unseren Wasserflaschen. Es war ein wahnsinniges Gefühl dort oben zu stehen und einfach nur Stolz sein zu können, es bis auf das Balmeregghorn geschafft zu haben.

Donnerstag: Höhlentour

Um 10:00 gingen wir los. Wir fuhren mit einer Gondel nach Melchsee Frutt. Dann mussten wir 30 Minuten zur Höhle wandern. Als wir ankamen, bekamen wir ein Overall von einem sehr netten Bergführer. Wir teilten uns in zwei Gruppen auf. Die zweite Gruppe musste 1 1/2 Stunden warten, da die andere Gruppe in der Höhle war. Die anderen gingen in ein Restaurant und machten ein Spiel namens „Eisbärenspiel“ und tranken nebenbei Schokoladenmilch oder Punsch.

In der Höhle war es kalt, nass und schlammig. Zuerst mussten wir durch einen schmalen Spalt kriechen. Später mussten wir klettern und Hindernisse überwinden. 

In der Höhle gab es viele Stalagmiten und Stalaktiten. Diese Steingebilde entstanden durch Jahrelanges Wassergebilde, die Wellenförmig sind.

Als Abschluss mussten wir uns, an einer Felswand abseilen. Die 30 Meter hoch ist. Für alle Leute war es sehr anspruchsvoll. Am späteren Abend grillierten wir Bratwürste und Cervelats

Rückblick

Zusammengefasst war das Klassenlager ein richtiger Erfolg, weil wir als Klasse viel mehr zusammengewachsen sind. Das war auch das Ziel! 

 

Redaktion: Klasse 2.3

Rockstars aus dem Wehntal

Ein besonderes Konzert fand am Samstag, 22. September 2018 im Dorfmuseum Lengnau statt. Im Rahmen vom dreitägigen Kulturanlass eat&meet spielten Jugendliche aus der Region eines oder mehrere Lieder vor grossem Publikum. Gleich zwei Formationen kamen aus dem Wehntal. Für viele Jugendliche war es der erste Auftritt überhaupt. Trotz Lampenfiebers legten sie alle eine völlig überzeugende und berührende Show hin. Das Publikum war begeistert, der Applaus überwältigend. Beim anschliessenden Karaoke nahmen Jung und Alt teil. Zum Schluss führten zwei Schülerinnen aus dem Surbtal sogar noch einen selbst komponierten und geschriebenen Song vor.

Für den unvergesslichen Abend bedanken wir uns speziell bei den zwei Musikerinnen von RockStar Music in Ehrendingen, Heather Brewer und Christina Frei. Ihre Energie und ihre ungehemmte Freude an der Musik sind einfach ansteckend. Der Anlass wird nächstes Jahr erneut stattfinden und zwar am Samstag, 21. September 2019. Interessierte können sich schon jetzt an David Burgherr von der Sek Schmittenwis wenden.

Einweihung des jüdischen Kulturwegs, Klasse 3.2, 20. September 2018

Unsere Exkursion Begann damit, dass wir uns am Nachmittag beim Bahnhof trafen. Die Busfahrt nach Lengnau ging schnell und ohne Zwischenfall. Wir wurden fröhlich auf dem Dorfplatz empfangen und die schon gemachten Gruppen wurden den 8 Posten zugeteilt. Insgesamt waren alle Posten sehr toll, aber uns haben diese drei Posten wegen verschiedenen Argumenten besonders überrascht und begeistert:

Spiel bei der Mühle: Bei diesem Posten musste eine Organisatorin dabei sein, die das Leiterspiel leitete. Wir lernten, dass der Alltag eines Juden oder einer Jüdin sehr hart war. Die Juden in der Schweiz durften sich seit dem 17. Jahrhundert nur noch in Lengnau niederlassen. Die Wahl fiel auf dieses Dorf weil es günstig gelegen war. Im Norden war Zurzach, welches ein bedeutender Handelsplatz war. Juden durften nämlich ebenfalls nur als Beruf Händler werden. In diesen Dörfer waren Juden aber nicht bei allen willkommen. Und sie wurden manchmal von Christen ausgeraubt und die Häuser beschädigt.

Ebenfalls lernten wir viel bei dem Posten „Doppeltüre“. Wir, die Pizzaboten, mussten verschiedene Pizzen einem Haus mit Doppeltüre abliefern. Die eine Tür durften nur Christen die andere nur Juden betreten. Die Pizzen, die Koscher sind, durften die Juden essen.

An dem 3. Posten mussten wir unsere Namen auf Hebräisch schreiben. Dies war nicht so einfach, da es im Hebräischen keine Vokale gibt. Der Posten zeigt, wie schwer es die Jüdischen Kinder beim Lernen vom Alphabet hatten.

Für die Posten gab es eine Zeitbeschränkung, die sehr knapp gehalten war. Obwohl der Postenlauf ein wenig stressig war, war es ein toller Ausflug. Nun versammelten wir uns wieder auf dem Dorfplatz und es gab einen erfrischenden Apero. Da es sich um eine Einweihung handelte, kam das Fernehen und es waren Journalisten anwesend. Ein paar Schüler liessen sich Interviewen. Diese Interviews sind auf SRF nachzusehen. Auf der Heimreise dachten wir schon, ein Schüler sei in den falschen Bus eingestiegen. Insgesamt war diese Exkursion ein sehr schönes und eindrückliches Erlebnis.

Redaktion: Sina, Noemi, Nick

Weitere Berichte zu diesem Anlass:
Horizonte
Aargauer Zeitung
 

Nichts wie Weg(gis)! Lager der Klasse 2.2, 03.-07. September 2018

Am Montag Morgen versammelten wir uns beim Bahnhof Niederweningen Dorf, ausser Ramòn und Emely waren wir vollständig. Diese wurden mit dem Auto hinaufgefahren. Der Rest fuhr als erstes nach Luzern, wo wir einen anspruchsvollen Foxtrail (Schnitzeljagd) machten, welcher in diversen Gruppen ausgeführt wurde. Danach überquerten wir mit dem Schiff den See nach Weggis und liefen den kleinen Berg zum Lagerhaus hinauf. Zusammen genossen wir dann den ersten Abend mit Musik und Tanz. 

Am zweiten Tag begann das Abenteuer mit einem Problem. An der Seilbahnstation mussten wir leider alle erfahren, dass ein Mitschüler schwerwiegende Höhenangst hat. Dieser musste dann von Lukas (dem Bruder von Frau Funke) abgeholt werden und verbrachte den Tag zusammen mit Ramòn und Emely bei der Essensbesorgung. Wegen diesem Zwischenfall verpassten wir unsere reservierte Seilbahn und mussten 30 Minuten warten. Als wir oben ankamen, begann unsere Wanderung. Diese führte uns bis zur Rigi, wo wir ein schönes Panorama genossen. Anschliessend fuhren wir mit der Bahn ein Stückchen runter. Danach teilten wir uns auf; die einen fuhren mit der Seilbahn hinunter und die sehr wanderlustigen legten den Weg zu Fuss zurück. Am späten Nachmittag waren wir alle wieder im Haus zurück. 

Am Mittwoch fand eine abenteuerliche Kanufahrt in Brunnen auf dem Vierwaldstättersee statt. Im Bus auf dem Hinweg bekamen einige komplizierte Magenprobleme... Danach liefen wir zum Bootsverleih. Dort konnten wir uns mit unseren beiden Guides nicht gerade gut anfreunden. Trotzdem war die Tour wunderschön und führte uns zu verborgenen Buchten und durch schmale Felswände. In den drei Grosskanadier war Teamwork gefragt und alle mussten synchron paddeln, was nicht so einfach war. Nach dem Kanufahren duften wir bei der eiskalten Seebadi baden gehen, was jedoch nur die wenigsten taten. Am Schluss beglückte uns Frau Funke mit einem Eis. Bei der anschliessenden Busfahrt gab es keine Vorfälle mehr J. 

Am nächsten Tag machten wir einen Postenlauf um das Haus herum, welcher durch Frau Küng, Emely und Ruby organisiert wurde. Nachmittags war ein Besuch in der Badi geplant, doch dieser wurde einstimmig abgewählt. Eine Person hatte dafür nicht so viel Verständnis, hatte aber dann doch mit seiner kalten Dusche einen kleinen Trostpreis. Am Abend wurde sehr köstlich und deliziös grilliert. Alle Abendessen waren dank den Kochgruppen und der Küchenchefin Frau Funke Senior gut gelungen. Nach dem Essen machten wir ein kleines Lagerquiz, anschliessend durften wir die aussergewöhnlich guten Fotos unserer krassen Klassenkameraden ansehen. Danach gingen wir ins Bett, um unsere letzte Nacht dort zu verbringen. Am Freitag durften wir den Morgen mit anspruchsvollen Putzeinheiten verbringen. Anschliessend verliessen wir unser Lagerhaus. Danach fuhren wir mit stürmischem Seewind in Richtung Luzern, wo wir ein Mittagessen zu uns nahmen. Am Schluss reisten wir glücklich und müde mit dem Zug zurück nach Hause. 

Redaktion: Ayleen Kolb, Ryan McKeown und Ramon Christen

Götti-Gotti-Event vom 21. August 2018: Die 3.-Sekler begleiten die neuen 1.-Sekler

Besuch im Atelier von Behrouz Varghaiyan vom 14. Juni 2018